Von unserer Ehrungsstunde am 24. November 2024

Eine volle TSG-Halle, eine kurze Ansprache des zweiten Vorsitzenden Jürgen Dworschak und die gute Musik des TRIO ESPRESSO mit Thomas Svechla, Charly Petermann und Günter Ottenbreit zu Beginn – eigentlich hat man sich schon daran gewöhnt, dass derartige Veranstaltungen der TSG immer einen Besuch wert sind.
Die Überlegungen unseres ersten Vorsitzenden Thomas Schmidberger zum Sinn eines Vereins, zum Beitrag eines jeden Mitglieds, unabhängig davon, ob es sich besonders einbringt ins Vereinsleben, ob es bei Wettkämpfen besonders herausragt oder ob es einfach nur Spaß an der Bewegung hat – Alles sei gut, wichtig für das Vereinsleben und einer Ehrung wert.
In diesem Sinne ging es an die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften, traditionell mit Rückblicken in das jeweilige Jahr zum Vereinsleben aber auch zu den großen Ereignissen in der Welt.
Im Jahrhundert-Hochwasser des Jahres 1999 stand das Sportplatzgelände bis zu 1,30m unter Wasser. Eine Beachparty mit den „Le quattro Amigos“ stand für die Festfreudigkeit des Vereins.
Im Jahre 1984 wurde die TSG vom Turngauvorsitzenden Otto Nußer als „Perle des Ulmer Turngaus“ bezeichnet. Das Kinderturnfest mit 73 Kindern und tollen Erfolgen, das Gauturnfest in Söflingen, Jahresfeier und Nikolausfeier – wer es noch nicht mitbekommen hat: es läuft heute noch so ähnlich!
1974 gab es den ersten Faschingsball mit Bandleader Friedhelm Oberst, Rosa Weiß in der Bütt und der Garde des CCI Senden. Dazu für die Kinder ein Kinderfasching mit großem Umzug durchs Dorf.
1964 fand die ordentliche Hauptversammlung im Bräuhaus statt. Der Vorstandschaft standen damals noch sechs weitere Lokalitäten für ihre Sitzungen zur Verfügung: Harmonie, Sonne, Silcherstüble, Hirsch, Stern und Quelle. Hier konnte man über das derzeitige Oberkirchberg anfangen nachzudenken.
1954 das „Wunder von Bern“, aber auch ein japanisches Laternenfest zum Fasching, mit „Rauschgifthöhle“ und „Jungfrauen“ aus Biberach. Im Sommer wieder ein Pokal-Turnier auf dem alten Sportplatz; der neue Sportplatz an der Iller wurde drei Jahre später eingeweiht.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Frieder Haug, Marco Leger, Martina Leger, Ernst Träger, Max Mayer, Hanna Mayer, Alexander Straub, Brigitte Kreutter, Thomas Kreutter, Elisabeth Harrer, Stefan Häußler und Philip Schreier.

40 Jahre im Verein: Sabine Stanossek, Siegfried Wahl, Doris Schrägle sowie Marco Hartung.

 

50 Jahre dem Verein die Treue gehalten haben: Manuela Deuringer, Jutta Berger, Regina Schäfer, Hermine Rusznyak, Jürgen Finnendahl, Jürgen Geerkens, Helmut Häußler, Alfred Haiss, Klaus Heudier, Margit Heudier, Georg Dietmann, Bernd Leger, Michael Linder, Thomas Linder, Birgit Mayerhofer, Axel Möhle, Gabriele Möhle, Thomas Scharpf, Josef Schilling, Manfred Weiss, Felix Wiederspan, Carola Mayer, Dieter Fischer, Frank Nuck und Harald Schmölz.

Leider konnten nicht alle 25 der zu Ehrenden anwesend sein.

Bei den 60-jährigen mit Johann Nuck und Gerhard Schmidt mussten unbedingt die langjährigen Verdienste unseres Ehrenmitglieds Johann Nuck, insbesondere seine vielfältige Übungsleitertätigkeit im Turnen hervorgehoben werden. Noch heute springt er mit all seiner Erfahrung bei den Jedermännern ein, wenn Not am Mann ist.

70 Jahre im Verein ist Konrad Ernst, leider konnte er nicht persönlich anwesend sein.

Musik des Trios läutete danach die Sportlerehrungen ein.
Thomas Schmidberger betonte nochmal, dass ein Maßstab für eine anerkennenswerte Leistung immer das ist, was dem Einzelnen möglich ist: „Wer sich selbst fordert, seine persönlichen Grenzen erreicht, hat sich eine Ehrung verdient. Wer zum ersten Mal einen Marathon bestreitet und ins Ziel gelangt, ist ein Sieger – ganz egal wo die Uhr stehen bleibt. Der Maßstab für eine anerkennenswerte Leistung ist immer, was dem Einzelnen möglich ist. Wer sich selbst fordert, seine persönlichen Grenzen erreicht, hat sich eine Ehrung verdient.“
Obwohl in unserem Verein das Hauptaugenmerk auf dem Breitensport liegt, gab es nichtsdestotrotz im vergangenen Jahr einige herausragende Ergebnisse bei sportlichen Wettkämpfen.
Die Judoabteilung trainiert nicht nur emsig, nimmt an Gürtelprüfungen und überregionalen Judo-Events teil, sie hatte auch gute Erfolge bei „Jugend trainiert für Olympia“ und bei einem Freundschafts-Wettkampf in Erbach. Für die dabei erreichten vorderen Plätze wurden geehrt:
Paula Sprengard, Julia Behmüller, Naktarios Papanastasiou, Theresa Häussler, Hanna Schubauer, Anna Usachov, Robin Piringer, Felix Schröder, Jule Schröder, Eric Schubauer, Simon Rupprecht, Jonathan Maniwong, Olga Usachov, Elisabeth Usachov, Vanessa Weyrich, Philipp Harrer und Lukas Högg.

Für Treppchenplätze beim Bezirkskinderturnfest wurden Romeo Arivado, Jannik Deckenbach und Manuel Jurisch ausgezeichnet.
Für die Tischtennisabteilung wurden die Jungen der Kreisliga B Gr. 1 Meister:
Konstantinos Papanastasiou, Marcel Feller, Chris Radi, Sami Gahm, Tamir Kröner, Nektarios Papanastasiou, Ektoras Nikomanis und Johannes Muhr.
Die Herren der Kreisliga A Gr. 2 wurden ebenfalls Meister und entsprechend geehrt:
Oliver Rettig, Martin Weyrich, Stefan Häußler, Alexander Martini, Jonas Häußler, Daniel Nießner und Jannik Litterer.

Es folgte noch die besondere Ehrung von Lisa-Marie Janz, Matthias und Franziska Bosch sowie Daniela Zapf. Sie engagieren sich als Übungsleiter und in vielfältiger Weise im Verein. Ihnen wurde die Ehrennadel in Bronze vom Turngau Ulm überreicht.

Mit mitreißender Musik, schmackhaften Häppchen, Getränken, vielen Gesprächen und Sonnenschein fand dieser besondere Sonntag-Vormittag ein schönes Ende.

Zum Schluss noch ein herzlicher Dank an die zahlreichen Helfer in der Küche, beim Auf- und Abbau der Halle, an die auch zum Schluss mitreißend aufspielenden Musiker und vor allem unserem ersten Vorsitzenden Thomas Schmidberger, der akribisch in der Vergangenheit recherchiert hatte, gewohnt gekonnt durch das Programm führte und die Anwesenden auch mal zum Nachdenken brachte.

Christoph Hebestreit