Die TSG Oberkirchberg hat einen neuen Vorstand!
Am Freitag, den 19.4.2024 war Mitgliederversammlung, dieses jährliche notwendige Ritual aktivierte trotz des Schmuddelwetters wieder eine ganze Menge Mitglieder, die sicher nicht nur wegen der Brezn und des Getränks gekommen waren, sondern weil da eine echte Verbundenheit mit dem Verein existiert, und weil dieses Event bei der TSG erfahrungsgemäß nicht nur trockene Rechenschaftslegung des Vorstands ist. So war es denn auch.
Doch musste die Versammlung wie üblich mit dem traditionellen Totengedenken beginnen:
Die TSG trauert um Eduard Hanak, Leopold Lustig und Klothilde Schrägle.
Danach aber der lange Bericht des ersten Vorstands Jürgen Dworschak. Klar, dass es da aus einem Verein mit derzeit 862 Mitgliedern und einem Etat von fast 100000Euro vieles zu berichten gab. Unser Sportverein habe ja nicht nur die Aufgabe, Sportprogramme anzubieten. Er habe auch wichtige und wertvolle gesellschaftliche Funktionen im Bereich Kinder- und Jugendarbeit sowie im kulturellen Bereich. Der aufwändige Betrieb und die Erhaltung der Sportstätten im Bereich der TSG-Halle und beim Sportplatz mitsamt den Finanzierungen kamen dann später noch beim Finanzbericht zur Sprache. Hier musste immer wieder die Gemeinde erwähnt werden, sie hilft, wo sie kann. Nach den Worten des anwesenden Bürgermeisters Herrn Häußler weiß sie aber auch um ihre Verantwortung und um die Wichtigkeit des Sport-Vereinslebens.
Die Breite des sportlichen Angebots mit Kinder- und Erwachsenenturnen, Tischtennis, Tennis, Judo, Jonglieren, Wandern aber auch mit Badminton, Basketball und Fußball im Jedermannbereich kam dann in den Berichten der Abteilungsleiter zum Ausdruck. Beeindruckend die Angebotsbreite der mit 642 Mitgliedern größten Abteilung, der Turnabteilung. Holger Forst berichtete von 16 Übungsgruppen und 25 ständigen Übungsleitern und von drei herausragenden Ereignissen: der Teilnahme von 24 Kindern an der überregionalen Turngala in der Ratiopharm-Arena, der phantastischen Nikolausfeier, wo in allen Teilen der großen Sporthalle die „Reise in 80 Tagen um die Welt“ mit ganz vielen Kindern gespielt wurde, sowie von der Teilnahme an der Minisportgala im November.
Die Aktivitäten der anderen Abteilungen, Tischtennis unter Claudia Schmidberger, Tennis unter Uli Kienborn sowie Judo unter Fietsche Adamaszek sind ja immer wieder im Mitteilungsblatt ausführlich publiziert worden.
Präsent waren vielen Teilnehmern noch die Feste, im Wesentlichen von Lisa-Marie Janz mit ihrem Veranstaltungsteam organisiert. TSG-Gaudi und die verschiedenen Faschingsveranstaltungen seien aber trotz hohem Aufwand wegen der zu geringen Teilnehmerzahl Sorgenkinder, über die man in Zukunft nachdenken muss. Dafür war die ausverkaufte diesjährige Jahresfeier mit Ehrungen und Mini-Sportgala ein wunderbarer Höhepunkt im Vereinsleben. Viele Gruppen, auch auswärtige, hielten die Besucher in Bann.
Jugendvorstand Anna-Sophie Schmidberger begann ihre Ausführungen gleich mit ihrem mitreißenden Filmbericht vom Ferienprogramm. An zwei Tagen spielten und kämpften jeweils 30 Kinder unterschiedlicher Altersklassen das Spiel „Catch“. Da war manch einer überrascht, was man in der großen Sporthalle auf die Beine gestellt hatte.
Nun fand wie immer der Bericht der Kassenprüfer und die Entlastung durch den Bürgermeister statt, natürlich alles ohne Beanstandungen.
Mit Spannung erwartet danach die Neuwahlen, war doch inzwischen durchgesickert, dass der alte Vorstand nicht mehr antritt. Auch ist allgegenwärtig, dass man kaum noch Leute findet, die diese Arbeit und Verantwortung ehrenamtlich leisten wollen. Lange Rede, kurzer Sinn: alles ging gut, der allen wohlbekannte Thomas Schmidberger, früher schon mal für 10 Jahre Vorstand, hatte die TSG-Arbeit schon sehr vermisst. Seine Wahl in das Amt des ersten Vorstands war dann nur noch Formsache. Ebenso die Wahl seines Stellvertreters Jürgen Dworschak, der die Geschicke der TSG in den vergangenen vier Jahren als erster Vorstand mit Bravour geleitet hatte.
Bild Vorstände, mit Bildunterschrift: Thomas Schmidberger und Jürgen Dworschak
Alle anderen Mitglieder des erweiterten Vorstands bleiben im Amt, sodass alle Teilnehmer der Versammlung zum gemütlichen Teil des Abends mit Brezn und Getränken übergehen konnten.
Christoph Hebestreit

